Kirche zu Sörnewitz

Die Sörnewitzer Kirche trägt die Spuren vieler Jahrhunderte. Bei dem Bau selbst handelt es sich um eine Saalkirche romanischen Ursprungs – mit einem rechteckigen Langhaus, einem schmaleren Chor und einer halbrunden Apsis – , an der immer wieder Veränderungen vorgenommen wurden. So erhielt die Kirche im 17. Jahrhundert größere Fenster und im 19. Jahrhundert einen neuen Turm. Auch der Innenraum wurde im vorletzten Jahrhundert erneuert und auf den damals neuen, an klassische Baukunst angelehnten Kanzelaltar ausgerichtet. Neben dem Kanzelaltar ist auch der spätgotische Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert noch erhalten. In ihm sind die Madonna mit Kind, die Jungfrauen Barbara und Katharina und in den Flügeln acht erhaltene der zwölf Apostel als Schnitzfiguren zu sehen. Ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammt die jüngere der beiden Glocken, die ältere bereits aus dem 13. Jahrhundert.

Die letzten Veränderungen sind jüngeren Datums: so ist die Deckenbemalung im Innenraum vom Jugendstil beeinflusst und die Kirche verfügt inzwischen über eine Winterkirche unter der Orgelempore. Seit einer Weile erstrahlt sie auch äußerlich saniert in neuem Glanz.