Kirche zu Malkwitz

Nach dem Brand von 1569 wurde ein Jahr später unsere Kirche, wie wir sie heute kennen, gebaut. Sie wurde im Jahre 1775 teilweise erneuert durch einen Anbau vergrößert und als erstes Gebäude des Ortes mit Dachziegeln eingedeckt. Unsere Kirche ist ei Wehrkirche und steht unter Denkmalschutz. 1828 erhielt Malkwitz eine Kirchenorgel, 1856 bekam die Kirche 3 neue bronzene Kirchenglocken und 1861 wurde das Altarbild gestiftet. Durch die Stiftung der Turmuhr im Jahre 1900 machte sich der Bau einer Kirchturmspitze erforderlich, die 1901 vom Baumeister Engst Dahlen für 3000 Mark aufgesetzt wurde. Zwei der drei Kirchenglocken mussten für Kriegszwecke 1917 abgeliefert werden. Die heutigen Glocken wurden 1922 eingeholt, aufgezogen und eingeweiht. Anfang der 80-iger Jahre wurde immer wahrscheinlicher, dass die schadhaft gewordene Kirchturmspitze kaum einen Abriss entgehen kann. Die Turmuhr hatte bereits 1965 aufgehört zu schlagen. Negativ auf notwendige Erhaltungsmaßnahmen hat sich der ständige Wechsel von Pfarrern ausgewirkt. Dank Pfarrer Leonardi, begann 1987 mit der Abnahme des Turmkopfes die Instandsetzung der Kirche. Ohne Unterstützung des Rates der Gemeinde aber mit hohen finanziellen Spenden und unzähligen Arbeitsstunden der Einwohner sowie einer Spende der Partnergemeinde Rodewald gelang es uns, am 19.04.1989 den aktuell gefüllten und neu vergoldeten Knopf mit Kreuz unter großer Begeisterung der Anwesenden wieder aufsetzen. An der Wiederinstandsetzung der Kirche haben viele aber nicht alle Bürger des Ortes mitgeholfen. Ein Jahr später freuten sich alle wieder über das Schlagen der Turmuhr und auch die Restaurierung des Kircheninneren konnte nur wenig später abgeschlossen werden.

 

Nach dem Brand von 1569 wurde ein Jahr später unsere Kirche, wie wir sie heute kennen, gebaut. Sie wurde im Jahre 1775 teilweise erneuert durch einen Anbau vergrößert und als erstes Gebäude des Ortes mit Dachziegeln eingedeckt. Unsere Kirche ist ei Wehrkirche und steht unter Denkmalschutz. 1828 erhielt Malkwitz eine Kirchenorgel, 1856 bekam die Kirche 3 neue bronzene Kirchenglocken und 1861 wurde das Altarbild gestiftet. Durch die Stiftung der Turmuhr im Jahre 1900 machte sich der Bau einer Kirchturmspitze erforderlich, die 1901 vom Baumeister Engst Dahlen für 3000 Mark aufgesetzt wurde. Zwei der drei Kirchenglocken mussten für Kriegszwecke 1917 abgeliefert werden. Die heutigen Glocken wurden 1922 eingeholt, aufgezogen und eingeweiht. Anfang der 80-iger Jahre wurde immer wahrscheinlicher, dass die schadhaft gewordene Kirchturmspitze kaum einen Abriss entgehen kann. Die Turmuhr hatte bereits 1965 aufgehört zu schlagen. Negativ auf notwendige Erhaltungsmaßnahmen hat sich der ständige Wechsel von Pfarrern ausgewirkt. Dank Pfarrer Leonardi, begann 1987 mit der Abnahme des Turmkopfes die Instandsetzung der Kirche. Ohne Unterstützung des Rates der Gemeinde aber mit hohen finanziellen Spenden und unzähligen Arbeitsstunden der Einwohner sowie einer Spende der Partnergemeinde Rodewald gelang es uns, am 19.04.1989 den aktuell gefüllten und neu vergoldeten Knopf mit Kreuz unter großer Begeisterung der Anwesenden wieder aufsetzen. An der Wiederinstandsetzung der Kirche haben viele aber nicht alle Bürger des Ortes mitgeholfen. Ein Jahr später freuten sich alle wieder über das Schlagen der Turmuhr und auch die Restaurierung des Kircheninneren konnte nur wenig später abgeschlossen werden.

 

 

Die große Glocke trägt die Inschrift:

Psalm 95, 1: „Kommt herzu! – Die Liebe ruf’ ich“

Eph. 4, 2: „Vertraget einer den Andern in der Liebe.

Kirchen-Patron: „Die Leuckardt’schen Erben aus Kötitz.

Kirchen-Inspektion: Sup. Dr. Liebe und Landgerichtsdirektor Milde zu Oschatz. A. J. Lobeck, Pastor und E. A. Schulze, Kirchschullehrer zu Malkwitz.

Gegossen von G. A. Jauck in Leipzig 1856

 

Die mittlere Glocke:

Lasset uns dem Herrn frohlocken! – Die Christen mahn’ ich: 1. Thess. 5, 17: „Betet ohne Unterlass!“

Mitglieder des Gemeinderates: Kaltofen, Vorstand; Schaaf, Ältester; C. Fr. Guhne, Vetter, Müller, Kutzsche, Kern, Däbritz, Weber, Schwenke.

 

Die kleine Glocke:

„Und jauchzen dem Ort unseres Heils! Dem Säugling sag ich: Apostelgeschichte 2, 38: „Es lasse sich ein Jeglicher taufen auf den Namen des Herrn Jesu Christi!“

J. G. Weber und C. G. Kutzsche, Kirchenvorsteher und J. G. Guhne, Ortsrichter zu Malkwitz.

 

Zu den gesamten Kosten der Renovierung der Kirche und der Glocken trug die Gemeinde 400 Taler bei, 450 Taler wurden aus dem Ärar bewilligt. Erwähnung verdient, dass im Jahre 1861 der Gutsbesitzer Karl Gottfriede Hänsel daselbst zum Andenken an seine verstorbenen letzten Sohn ein vom Historienmaler Karl Andreae in Dresden gemaltes schönes Altarbild stiftete. Es stellt den Auferstandenen in Emmaus dar, wie ihn die Jünger erkennen, da er das Brot brach.

 

Die Orgel wurde 1882 durch den Orgelbaumeister Jehmlich gründlich restauriert. Auch die Kirche wurde wieder renoviert und erhielt ein neues Gestühl.

Einen besonderen Schmuck erhielt das Gotteshaus bei dieser Gelegenheit durch einen großen vom Bahngutsbesitzer Kaul gespendeten Altarteppich, sowie durch eine von der Familie Frohberg gestiftete rotsamtene Altarbekleidung mit Goldstickerei.

 

Schließlich wurde im Jahr 1898 Kirchenheizung beschafft, und zwar ein Viktoriaofen von der Firma Jahn in Leutzsch, Spiralsystem, der für die kleine Kirche völlig ausreicht.

Im Jahre 1893 wurde eine Gottesackerverordnung entworfen, wonach die Begräbnisse auf dem nicht allzu großen, die Kirche umgebende Friedhof fortan nach der Reihe zu erfolgen haben, Erb- und Familienbegräbnisse aber käuflich erworben werden müssen.

Der treue Gott schenke der Gemeinde auch weiterhin Wachstum und Gedeihen und helfe, dass der Geist christlicher Zucht und Sitte in ihr immer mehr erstarke. Er erfülle die Häuser und die Güter mit Segen für und für.

 

E. A. Böttger, Pfarrer um 1900

 

Die Kirche wurde von 1987-89 umfassend instandgesetzt und erhielt 2007 drei neue Bronzeglocken.