In unserer Gegend ist es üblich, für verstorbene Gemeindeglieder am gleichen oder einen der folgenden Werktage die Kirchenglocken zu läuten und damit zum Gebet für den Verstorbenen und seine Angehörigen aufzurufen.

In den Kirchgemeinden Cavertitz, Laas, Lampertswalde und Sörnewitz wird werktags 11.00 Uhr geläutet, meist von Ehrenamtlichen.

Der Kontakt läuft meist über Pfarrer Gnaudschun.

In der Kirchgemeinde Schmannewitz-Bucha werden am dem Werktag nach Bekanntwerden des Todes die Glocken 10.00 Uhr geläutet. In Ochsensaal übernimmt das meist Horst Zieger, in Buchau und Zeuckritz Wolfgang Dittrich und in Schmannewitz Gottfried Göllnitz.

 

In Dahlen bestellt der Bestatter Herr Horn das Ausläuten bei Familie Göbel für den auf den Tag des Bekanntwerdens des Trauerfalles folgenden Werktag um 9:00

In Großböhla kümmern sich die Angehörigen darum, dass Familie Bode für einen Termin ihrer Wahl läutet.

In Luppa wird das Ausläuten ebenfalls durch die Angehörigen bei einer ehrenamtlichen Glöcknerin bestellt. In Calbitz kann man sich im Fall des Falls entweder bei Frau Kolberg im Pfarramt oder bei Herrn Pinkert vom Kirchenvorstand wenden. Hier findet das Ausläuten 17.00 werktags nach dem Tag des Todes statt.

In Malkwitz kümmert sich entweder Frau Däbritz vom Kirchenvorstand um das Läuten oder ein reihum wechselnder Kirchner.