Aktuelles

Fotos vom Schmannewitzer Christbaumstellen


Woher kommt der Weihnachtsmann?

Quelle: Wikipedia.de
Quelle: Wikipedia.de

In der Figur des Weihnachtsmannes, wie wir sie heute kennen, kommen Einflüsse zweier älterer Figuren zum Tragen, des Heiligen Nikolaus auf der einen Seite, des sog. „Heiligen Christ“ oder des „Christkindes“ auf der anderen. Nikolaus von Myra war ein Bischof im 4. Jahrhundert, um den sich zahlrei

che Legenden ranken. Schon im Mittelalter wurden Kinder am Gedenktag des hl. Nikolaus, dem 6. Dezember, oft auch schon am Vorabend beschenkt. Neben dem Nikolaus (nicht unbedingt in Konkurrenz zu ihm) etablierte sich im Spätmittelalter auch das „Christkind“ als Gabenbringer. Dieses Christkind ist allerdings nicht mit dem Jesuskind in der Krippe gleichzusetzen. Auf Abbildungen aus dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit ist das Christkind immer eher ein Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren, oft dargestellt als verschleierte Lichtgestalt mit Engelsflügeln.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts führten die aufgeklärten Pädagogen eine Figur ein, die einen Kompromiss zwischen Nikolaus und dem „Heiligen Christ“ bildete. Diese hat wohl ihren Ursprung in Heinrich Hoffmanns „Struwelpeter“ aus dem Jahr 1845. Hoffmanns Nikolaus war nicht mehr lieb und beschenkte die Kinder, sondern bestrafte Ludwig, Kaspar und Wilhelm, weil sie ein dunkelhäutiges Kind verspotten. Schnell wurde der Weihnachtsmann aber zu einer reinen Geschenkfigur. Als Wohnsitz wurde ihm der Nordpol zugewiesen. Der Pfälzer Thomas Nast, der in Kindertagen in die USA ausgewandert war, hat schließlich die typische Darstellung des Weihnachtsmannes geschaffen (obere Grafik)). Der Grafiker und Cartoonist Haddon Sundblom griff diese Darstellung 1931 für eine Werbekampagne der CocaCola Company auf.

Nähere Informationen gibt es – wie so oft – bei Wikipedia, im Artikel: Weihnachtsmann

 


Benefizkonzert „Unter dem Dach der Kirche“ am Sonntag, den 3. September in Bucha

Am Sonntag habe ich zum ersten Mal die Kirche von Bucha betreten. Diese Kirche, die über dem Dorf wacht und jeden, der sich aus Richtung Dahlen oder Schmannewitz Bucha nähert, willkommen heißt. Eine gepflegte, schöne Kirche, so von der Ferne. Doch je näher man der Kirche kommt, desto mehr fallen einem die Schwachpunkte ins Auge. Da muss etwas getan werden, damit die Kirche auch die nächsten hundert Jahre noch über dem Ort wachen kann. Und so entstand die Idee, ein Benefizkonzert zugunsten der Sanierung der Kirche zu organisieren.

 

Unter der Leitung von Frau Körner trafen sich 9 Laienmusiker, die Freude dafür aufbrachten, dieses Konzert zu gestalten und Musikstücke einzuüben bzw. teilweise auch entsprechend der vorhandenen Instrumente umzuschreiben. Da wurde für ein Konzert über 1 ½ Stunden für Jung und Alt geprobt, andere schmückten die kleine Saalkirche, sorgten für einen gepflegten Friedhof rund um die Kirche, entwarfen ein Plakat und brachten so manche organisatorische Idee ein. Enthusiasmus gepaart mit Ausdauer ist für so eine Organisation notwendig und wird doch so schnell übersehen.

 

Die Vorrede zum Benefizkonzert erfolgte durch die Musiker selbst, die Suite Entree von C.F.Witt. Gleich konnte festgestellt werden, die Akustik der Buchaer Kirche lässt den Körper mitschwingen, verliert sich nicht, sondern strahlt klar aus allen Richtungen zurück, ohne sich zu duplizieren. Ein idealer Ort für musikalische Darbietungen. Und es wurde etwas geboten, die Zeit verging schnell, mit kommentierenden Worten von Frau Körner, Herrn Körner und Pfarrerin Mette. Die Körners erläuterten die Musik, Pfarrerin Mette, wie es zum Benefizkonzert gekommen ist und welche Maßnahmen zur notwendigen Sanierung ergriffen werden müssen, welche Gelder dafür benötigt werden und dass bereits 98% der benötigten Gelder aufgetrieben werden konnten. Viel fehlt nicht mehr, damit mit der Sanierung im Frühling 2018 begonnen werden kann. Es wurde auch die Gründung eines Fördervereins für die Kirche von Bucha angeregt, doch wer mag schon als erster seinen Namen auf ein weißes Blatt Papier schreiben? Dabei wird von den Gründungsmitgliedern durchaus nicht erwartet, dass sie die fehlenden 2% für die Kirchensanierung beisteuern sollen, nein, sie sollen nur das Fundament des Fördervereins sein, damit dieser sich dann bittend an Banken und Firmen wenden kann. Ambitionierte wenden sich bitte an Pfarrerin Mette.

 

Mit leisem Bedauern – die Bitte um Zugabe wurde ignoriert – endete das Konzert am frühen Abend, trösten mag nur das wage Versprechen, wieder ein Konzert in der Kirche von Bucha zu veranstalten. Ich werde wieder dabei sein.

 

Ein großes Lob und vielfaches Danke an alle Mitwirkenden,

 

Cornelia E. Lambe , Bucha.

 


Ein Spiegel unserer Gesellschaft: Religionen in "game of thrones"

Die Fernsehserie "Game of Thrones" hat weltweit Millionen Fans. Sie lieben die komplexe Handlung: Dutzende Charaktere schmieden Allianzen und schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein. In ihren religiösen Überzeugungen allerdings sind sie flexibel. Die Welt der Serien-Götter ist vielschichtig. Damit hält "Game of Thrones" modernen Gesellschaften den Spiegel vor. Link zum Beitrag bei Deutschlandfunk

 


Kunstclub besucht den Maler Heiko Mattausch in Leipzig

Der Kunstclub unserer Kirchgemeinde

nutzte die Ferien für einen Ausflug nach Leipzig in das Atelier von Heiko Mattausch. Bei einer Atelierführung konnten Werke des Künstlers aus den letzten Monaten bestaunt werden. An einigen noch in Arbeit befinlichen

Bildern erläuterte Heiko seine Art der Motivsuche und der Bildkomposition.

Zu seiner besonderen Weise des Farbauftrags und der Arbeit mit Spachteln hatten die

Mitglieder des Kunstclubs viele Fragen, die der Künstler geduldig beantwortete. Am meisten beeindruckte aber alle, wie offen und freundlich der erfolgreiche Maler auch Fragen zum eigenen Werdegang und dem Umgang mit Erfolgen und Niederlagen beantwortete.

Es war ein inspirierender Ausflug. Für alle Kunstinteressierten bietet der Maler regelmäßig

seine "Tage des offenen Ateliers" in Leipzig-Lindenau an.

 

Mehr über den Künstler erfährt man hier

Der Kunstclub trifft sich donnerstags 17:00 Uhr im Pfarrhof Luppa.

Heiko Mattausch: Spinnerei, Öl auf Leinwand 2015
Heiko Mattausch: Spinnerei, Öl auf Leinwand 2015

Kirchwein trinken oder verschenken und so etwas für die  Kirchgebäude tun

Foto: Thomas Barth
Foto: Thomas Barth

Eine Geschenkidee, die nicht nur den Beschenkten Freude macht, sondern auch Kirche hilft:

 

Buchaer Kirchenwein (rot und weiß)

 

Der Erlös aus dem Verkauf kommt der geplanten Sanierung der Buchaer Kirche zugute.   

Kaufen kann man den Wein:

  • In der Buchaer Bäckerei Rentzsch
  • Im Schmannewitzer Pfarramt (Torgauer-Str. 20) zu den bekannten Öffnungszeiten

Natürlich ist der Wein auch zum Eigenverzehr geeignet.

 

Auch noch im Angebot:

 

Calbitz-Malkwitzer Kirchenwein

(rot, weiß und rose)

 

Dieser Wein kann in den Pfarrämtern für 8,00 € erworben werden. Davon werden 2 € für den Erhalt der Kirchen verwendet.


Filmtipp: Die Entscheidung. Nils, unser behindertes Pflegekind

Maria und Paul stehen mitten im Leben und haben vier gesunde Kinder groß gezogen. Nun haben sie sich etwas Besonderes vorgenommen: Sie möchten ein behindertes Kind zur Pflege in ihre Familie aufnehmen. Wie groß wird die Herausforderung für sie werden, sich eventuell für den Rest ihres Lebens an ein behindertes Pflegekind zu binden?

 

Wenn man das Foto anklickt. wird man zur Mediathek des WDR weitergeleitet und kann den Film anschauen, so lange er verfügbar ist.